Mein Motto für das Jahr 2022: Haltung

Die Suche nach einem passenden Motto für das Jahr 2022 war zunächst gar nicht so einfach. Welches Motto beschreibt genau das, wonach ich mich in diesem Jahr ausrichte?



Plötzlich kam mir ein Wort in den Sinn und blieb: Haltung



Was genau bedeutet Haltung aber für mich? Wie wirkt es sich auf meine Pläne aus?
Und warum reicht schon ein Wort für ein ganzes Motto?

Diese Themen findest du in diesem Blogartikel

Haltung zeigen

Als Expertin für Stress- und Krisenmanagement möchte ich genaue Einblicke geben in MEINE Arbeit. Was genau ist MEINE Herangehensweise? Welche HALTUNG habe ich zu Stress und Krisen bzw. einem gesunden Umgang?


Wer jetzt gerne lesen möchte, was genau denn meine Haltung ist, dem sei schonmal gesagt, dass der individuelle Faktor in diesem Kontext eine wesentliche Rolle spielt. Wir Menschen sind so unterschiedlich in unseren Aktionen und Reaktionen, dass niemals eine Methode allein seriös sein kann. Blogartikel für Blogartikel möchte ich deshalb Einblicke geben in das, was ich tue. Insbesondere, weil es mir so wichtig ist, Menschen zu erreichen, die große Vorbehalte haben gegenüber psychischen Zusammenhängen, möchte ich auf einfache Weise Tipps, Ideen und einen Rahmen geben, die zur eigenen Stabilisierung beitragen.

Haltung zu zeigen bedeutet, mich abzugrenzen von Methoden und Herangehensweisen, die mir widersprechen.

Ich lehne jede Methode ab, die gegen den Willen der Klient*innen Grenzen überschreitet.
Kurzum: Wenn sich etwas nicht gut anfühlt, dann ist es auch nicht gut und wird auch nicht gut!

Noch immer spielt unsere Psyche im Gesundheitsbereich eine zu geringe Rolle. Das hat zur Folge, dass der Umgang mit Stress und Krisen in der Medizin vielfach zu wenig berücksichtigt wird und demzufolge von den Betroffenen selbst vielfach nicht ausreichend einbezogen wird. Seelische Auffälligkeiten werden daher oft erst spät erkannt bzw. nicht wichtig genommen. Es kommt hinzu, dass durch diese immer noch bestehende Tabuisierung sehr fragwürdige Hilfsangebote auf dem Markt sind.

Ich bin überzeugt davon, dass viele meiner Klient*innen sich einen längeren Heilungsprozess hätten ersparen können, wenn sie früher, offener und schamfrei mit ihrer psychischen Gesundheit umgegangen wären.
So viel liegt in unserer eigenen Kraft. Wir müssen das nur wissen.


Halt geben

Zweifellos hat das Halt geben unmittelbar mit meiner Arbeit zu tun. In unruhigen Lebenssituationen fällt es besonders schwer, Halt zu finden. Je belastender Situationen für uns sind, desto wichtiger ist Halt.

Wenn viele oder große Ereignisse auf uns einwirken, die uns belasten, dann benötigen wir in besonderer Weise Halt – gewissermaßen einen Boden unter den Füßen. Dafür müssen wir etwas machen. Zwei Beispiele:

– Wechsele den Ort, um eine schwierige Situation mit Abstand betrachten zu können.

– Tue erstmal etwas anderes!
Tauche gedanklich in eine ganz andere Sache ab.
Mit neuer Kraft gehst du dann an das Problem heran.

Je ohnmächtiger wir uns fühlen, desto wichtiger ist es, wieder ins Machen zu kommen.

Meine Methoden zielen darauf ab, wieder ins Machen zu finden. Ein klares Ziel in diesem Jahr ist es, mehr Menschen dabei zu unterstützen, das Bewusstsein dafür (wieder) zu finden.


Halt machen

Um meine Vorhaben umzusetzen, ist es auch für mich wichtig, immer wieder mal Halt zu machen – innezuhalten. Regelmäßige Auszeiten machen mir das überhaupt erst möglich und werden daher ein fester Bestandteil meines Kalenders.


Haltung
Hin und wieder mal Halt machen – Das wird ein fester Bestandteil meines Kalenders

Haltung bewahren

Haltung ist kein Zustand, den man irgendwann mal erreicht und damit durch das Leben geht. Nein, es ist ein lebenslanger Prozess, ein stetiges Sich-Neu-Orientieren, ein Abgleich von äußeren Einflüssen mit den inneren Werten, ein stetiges Ausloten.

Wenn eine Situation eine innere Belastung oder einen inneren Widerstand erzeugt, ist es gesund, uns mit diesem Zustand wertschätzend auseinander zu setzen.
Sei ehrlich zu sich selbst! Dann kann du dich immer wieder ausloten.

Ich möchte in diesem Jahr ganz bewusst dazu beitragen, diesen Prozess aktiv mitzugestalten – bei anderen und bei mir selbst.


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