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Über den Umgang mit “Zeit”

“Ruhe zieht das Leben an, Unruhe verscheucht es.” Dieses Zitat von Gottfried Keller steht im Monat Dezember in meinem Kalender.

Mmmm, …wie passt dieses Zitat in unsere Schnelllebigkeit? Wie kann es gelingen, verantwortungsvoll mit der Zeit umzugehen?

Was ist eigentlich Zeit? Wir alle reden davon, Zeit zu “haben”. Und wenn wir uns “gestresst” fühlen, dann reden wir davon, eben keine zu haben…

Aber ist Zeit wirklich etwas, das man hat, das man verbraucht? 

Wer mit dieser Haltung durch das Leben geht, für den gleicht die Zeit dem Sand in der Sanduhr…für den ist Zeit etwas, das stetig versiegt.

Wer so lebt, ist ständig darauf bedacht, möglichst viel zu machen, viel zu schaffen, eben keine Zeit zu verlieren.

Dieses Zeitverständnis treibt zur Schnelligkeit an und vor allem: Es treibt Langsamkeit und Ruhe aus.

Nein, Zeit ist nicht etwas, was wir haben, sondern sie ist für uns da, wenn wir sie uns nehmen. Und nur dann! 

Wer Zeit braucht, verbraucht sie nicht. 

Im Gegenteil:

Wer sich Zeit nimmt, der hat sie. Und wer sich keine Zeit lässt, der hat auch keine. Wer es versäumt, sich Zeit zu nehmen, geht leer aus.

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